Traditionell stellt das ISW auf der SPS-Messe in Nürnberg Ergebnisse aus der universitären Forschung mit hoher industrieller Relevanz vor. In diesem Jahr liegt der Fokus auf Virtualisierung, konvergenter Kommunikation und Künstlicher Intelligenz in der Automatisierung.
Durch moderne Softwareentwicklungspraktiken wie CI/CD und Echtzeit-Virtualisierung lassen sich Steuerungssysteme flexibel in private oder öffentliche On-Premise-Clouds verlagern, ressourceneffizient konsolidieren und automatisiert ausrollen. Neben virtuellen SPSen (vPLCs) werden auch Hochsprachen-basierte Echtzeitanwendungen integriert. Eine echtzeitfähige, konvergente Kommunikationsinfrastruktur auf Basis von TSN sorgt dabei für die zuverlässige Vernetzung verteilter Steuerungen und Maschinen.
Wie sich diese Technologien in der fertigungstechnischen Praxis zeigen, demonstriert das ISW anhand mehrerer Exponate:
- Eine Fräsanlage wird von einer virtualisierten Steuerung betrieben, die sich live zwischen verschiedenen Aufgaben umschalten lässt und Bewegungsabläufe virtuell testet.
- Ein weiterer Demonstrator zeigt einen Zweiarmroboter, der direkt aus einer virtualisierten CNC-Steuerung angesteuert wird – inklusive kollisionsfreier Pfadplanung durch die Integration von ROS-Algorithmen.
- Auch die Rolle von Künstlicher Intelligenz wird am Messestand erlebbar. Während Edge-basierte Systeme Virtualisierung und Echtzeitsteuerung vereinen, nutzen Cloud-basierte Demonstratoren das Potenzial leistungsfähiger KI-Services.
- Ein Demonstrator übersetzt Anforderungen in natürlicher Sprache direkt in SPS-Code, während ein anderer Showcase aus unstrukturierten Daten automatisch Simulationsmodelle generiert.
So zeigt das ISW, wie Virtualisierung, Kommunikation und KI zusammen neue Wege in der Automatisierung eröffnen – ganz im Sinne von: Automation meets Innovation.
Besuchen Sie uns in der Halle 6, Stand 340
25.11 - 27.11.2025
| Kontakt | Nicolai Maisch: nicolai.maisch@isw.uni-stuttgart.de |
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