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Historie

Das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen wurde 1965 unter der Bezeichnung "Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen B" an der ExternalUniversität Stuttgart  eingerichtet  und  entwickelte sich in der Folgezeit unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. G. Stute zu einem der anerkanntesten Forschungsinstitute auf seinem Gebiet. Nach dem unerwartet frühen Ableben seines Begründers im Jahre 1982 wurde Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. G. Pritschow zu seinem Nachfolger berufen, der das Institut von 1984 bis 2005 leitete. Im Herbst 2005 übernahm Prof. Dr.-Ing. Alexander Verl den Posten als geschäftsführender Direktor.

Im Laufe des über 40jährigen Bestehens konnten die Forschungsschwerpunkte sowie die Anwendungsgebiete ständig erweitert werden. Dabei liegt der Leitgedanke in der Entwicklung und in der Anwendung steuerungstechnischer und anderer rechnergeführter Mittel zur Lösung von  Automatisierungsaufgaben. Die themenbezogene Gliederung des Instituts in fünf Gruppen gibt zugleich einen Überblick über die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte. Wesentlich ist die enge Verzahnung und eine über die Bereiche "ExternalPlanungssysteme und Engineeringmethoden", "ExternalIndustrielle Steuerungstechnik", ExternalAntriebs- und Regelungstechnik", External"Maschinentechnik" sowie "ExternalMechatronische Systeme" reichende Projektbearbeitung.

Das Institut fühlt sich gleichermaßen der grundlagenorientierten Forschung und der anwendungsbezogenen Entwicklung verpflichtet, woraus sich die erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit öffentlichen Projektträgern als auch mit der Industrie ableitet. Für die Studierenden ist die intensive Forschungstätigkeit in mehrfacher Hinsicht nützlich: Studien- und Diplomarbeiten erfolgen im Rahmen von Projekten, und die Forschungsergebnisse fließen unmittelbar in die Lehre ein. Ergänzt durch Praktika und Seminare werden Studierenden der Universität Stuttgart eine Vielzahl von Vorlesungen angeboten. Siehe unsere Seiten zum Thema Lehre

Über die am Institut durchgeführten Arbeiten wird laufend in Forschungsberichten der Projektträger, Fachzeitschriften und auf Tagungen berichtet, wobei die "Werkstattstechnik" und die im Springer Verlag verlegte Buchreihe "ISW - Forschung und Praxis" Schwerpunkte bilden.

Im Sinne des wissenschaftlichen Austauschs und der Kontaktpflege unterhält das Institut zahlreiche Verbindungen zu anderen wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland, die durch gegenseitige Besuche besonders gepflegt werden.