Sercos - Testlabor & Kompetenzcenter

Konformitätstest für sercos Geräte

Seit April 2001 ist das Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) von sercos international e.V. (SI) autorisiert, um Konformitätstests für sercos Geräte entsprechend den internationalen Standards IEC/EN 61784/61158 (sercos Kommunikationsprofile CP 16/1, CP 16/2 und CP 16/3) und IEC 61800-7 (sercos Antriebsprofil) durchzuführen. Das Ziel der Konformitätstests besteht darin, die Kompatibilität sowie die Interoperabilität von sercos Geräten unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten.

Zwecks der Konformitätsüberprüfung werden im sercos Testlaboratorium und Kompetenzcenter der Master Conformizer zur Zertifizierung von sercos Mastergeräten und der Slave Conformizer zur Zertifizierung von Slavegeräten entwickelt.



Kontakt (Technik)

sercos Testlaboratorium & Kompetenzcenter
Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW)
Universität Stuttgart
Seidenstrasse 36
70174 Stuttgart


Kontakt (Vertrieb)

Ansprechpartner Dipl.-Ing. Peter Lutz
Anschrift
Managing Director
sercos international e.V.
Kueblerstrasse 1
73079 Suessen
Germany
E-Mail
Website www.sercos.de

 



Master Conformizer

Die Implementierung des Master Conformizers basiert auf Definitionen unterschiedlicher Testfälle, wodurch sich die Konformität von Mastergeräten gegenüber sercos Spezifikation überprüfen lässt.

Bei sercos I/II (CP 16/1 und CP 16/2) erfolgt die Überprüfung der Konformität mit Hilfe eines automatisierten Tests. Bei sercos III erfolgt die Ausführung der Testfälle manuell, so dass hierfür der Hersteller eine qualifizierte Person zur Verfügung zu stellen hat.



Slave Conformizer

Beschreibung

Der im sercos Testlaboratorium & Kompetenzcenter entwickelte Slave Conformizer ist zur Zertifizierung von sercos Slaves (Antriebe, E/A-Peripherie, usw.) entwickelt worden. Das Ziel des Slave Conformizers besteht einerseits darin, die Konformität der sercos Slaves gegenüber der sercos Spezifikation zu überprüfen. Andererseits soll durch den Slave Conformizer die Entwicklung von sercos Slaves optimiert werden.

Konventionelles Vorgehen bei Feldbusgeräteentwicklung

  • Geräteentwicklung basiert auf einem Referenzgerät
  • Gerätezertifzierung erfolgt erst nach der Entwicklungsphase

Conventional Approach

Nachteile

  • Entwicklung eines Referenzgeräts ist zeitaufwendig
  • Interpretationsfehler der Spezifikation gehen in das Referenzgerät ein
  • Fehler werden erst bei Zertifizierung entdeckt
  • Die dazugehörige Fehlerbehebung ist mit großem Aufwand verbunden

Lösung

  • Entwicklung eines allgemein verfügbaren Referenzgeräts
  • Entwicklungsbegleitende Tests

Conformizer Approach

Vorteile

  • Referenzgerät ist identisch mit Zertifizierungstools
  • Fehler können bereits während der Entwicklungsphase entdeckt werden

Architektur des Slave Conformizers

  • Einsatz von SERCANS PCI-Einsteckkarte als sercos Master
  • Komplexitätsreduzierung in der Applikation durch den Einsatz vom standardisierten Netzwerkprotokoll (SOAP) zur Kommunikation mit der SERCANS-Karte
  • Schnelle Testfallabarbeitung durch Implementierung der Tests in objektorientierte Skriptsprache Ruby

Slave Conformizer Architecture

Anbindung des sercos Slave Conformizers

  • Die Kommunikation zwischen den Framework und dem SOAP-Server erfolgt durch die standardisierte Transmission Control Protocol (TCP)-Verbindung
  • Die Kommunikation zwischen dem SOAP-Server und der SERCANS-Karte erfolgt durch die physikalische Schnittstelle Dual Ported RAM (DPR)
  • Die SERCANS-Karte und der zu zertifizierende Antrieb werden durch das Standard-Ethernetkabel (CAT5) verbunden

Linking Scheme



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