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Wieder verwendbare Modelle für die virtuelle wissensbasierte Produktentwicklung (WieMod)

Projekttitel

Wieder verwendbare Modelle für die virtuelle wissensbasierte Produktentwicklung

Förderungsträger

Laufzeit

Projektpartner

ExternalBMBF

Juli 2008 - Juni 2010

 

ExternalAstro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH (AFW)

ExternalIndustrielle Steuerungstechnik GmbH (ISG)

Externalitemis AG

ExternalDeutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

ExternalInstitut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen
und Fertigungseinrichtungen (ISW)

Thematische Stichwörter

Simulationsmodelle, Wiederverwendbarkeit, interdisziplinäre Informationsmodellierung

Kurzbeschreibung/Abstract

Ein Mittel zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Qualität ist ein methodisches Testen in frühen Phasen der Entwicklung. Der hohe Kosten- und Zeitdruck in der Entwicklung führt allerdings oft zu einer Verringerung der Testtiefe bei gleichzeitig komplexer werdenden Produkten. Beim konventionellen sequentiellen Entwicklungsprozess setzt jede Fachdisziplin ihr eigenes Testwerkzeug ein und führt die Verifikation meist ohne die anderen Fachdisziplinen durch.

Neue Engineeringmethoden versuchen, durch Parallelisierung von Entwicklungsschritten die Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Qualität der Entwicklung durch frühzeitige interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erhöhen. Bisher fehlen aber Methoden zur Verifikation der disziplinspezifischen Teilergebnisse. Für eine simulative Verifikation fehlen skalierbare mechatronische Modelle, die bereits in frühen Entwicklungsphasen zum Testen eingesetzt und über den gesamten Entwicklungsprozess detailliert werden können.

Ein Lösungsansatz ist daher die Integration heutiger Engineeringmethoden mit der Simulation: Das ingenieurmäßige Vorgehen beim Entwurf mechatronischer Systeme orientiert sich von der Konzeptphase bis hin zur kompletten Systembeschreibung an groben Funktionsabläufen, die schrittweise konkretisiert werden. Diese Vorgehensweise muss zukünftig durch Werkzeuge unterstützt werden, damit Modellierungsaufwand und Informationsverlust reduziert und eine parallele disziplinübergreifende Zusammenarbeit möglich wird. Für eine kontinuierliche Verifikation des Entwurfs muss das Werkzeug in der Lage sein, beliebige Detaillierungsgrade des Modells abzubilden und sofort ausführen zu können.

Ziel dieses Projektes ist es, mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauern den wirtschaftlichen Einsatz der Simulationstechnik zur Zuverlässigkeitserhöhung mechatronischer Systeme zu ermöglichen. Die Simulation soll insbesondere die interdisziplinäre Entwicklung mechatronischer Systeme unterstützen und dadurch mehrere disziplinspezifische Expertensysteme ersetzen. Dazu hat dieses Projekt den Schwerpunkt der Kopplung von baukastenbasiertenbasierten Engineeringmethoden und Simulation.

 

 

Weiterführende Informationen

  • Projekthomepage (wird in Kürze zur Verfügung stehen)
  • ExternalKMU-innovativ

Ansprechpartner