Modellierung und Wiederverwendung objektorientierer Maschinensoftware (MoWiMa)
Projekttitel
MoWiMa - Modellierung und Wiederverwendung objektorientierer Maschinensoftware.
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Förderungsträger |
Laufzeit |
Projektpartner |
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Bundesministerium für Bildung und Forschung ( |
1995– 1998 |
Thematische Stichwörter
Baukastensysteme, Wiederverwendung, Objektorientierung
Kurzbeschreibung/Abstract
Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhaben MoWiMa (Modellierung und Wiederverwendung objektorientierer Maschinensoftware) war es, Voraussetzungen für die erhöhte Wiederverwendbarkeit von Steuerungssoftware im Maschinen- und Anlagenbau zu schaffen. Dadurch sollten Entwicklungskosten und -zeiten gesenkt sowie Softwarequalität und Flexibilität gesteigert werden.
Es wurde eine Software-Engineering-Methode für die Steuerungsprogrammerstellung erarbeitet. Sie unterstützt den Aufbau und die Nutzung objektorientierter Software-
Baukastensysteme. Für deren Beschreibung kann neben einer Bibliothek mit wiederverwendbaren Softwarebausteinen auch Entwurfsinformation über das Zusammenwirken der Softwarebausteine hinterlegt werden. Es wurde hierfür eine Beschreibungssprache festgelegt, welche auf der objektorientierten Modellierungsmethode UML basiert und an die speziellen Bedürfnisse im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Steuerungsprogrammierung nach IEC 1131-3 angepasst ist. Wichtig hierbei ist, den Softwareentwurf als Komponente eines Maschinen- bzw. Anlageninformationsmodells zu betrachten. Im Rahmen von MoWiMa wird unter Nutzung und Konkretisierung universeller Modellierungsansätze aus der objektorientierten Softwaretechnik (Unified Modeling Language, Frameworks, Klassenhierarchie mit Vererbung) eine problemorientierte und für eine Werkzeugunterstützung zugeschnittene Modellierungsmethode erarbeitet.
Wichtig hierbei ist die Integration der Softwareerstellung in den Engineeringprozeß, der vom Vertrieb bis zur Inbetriebnahme und Dokumentation reicht. Für einen durchgängigen und konsistenten Informationsfluss wurde ein Informationsmodell erarbeitet, so dass eine interdisziplinäre Wiederverwendung standardisierter Lösungen ermöglicht und somit die Basis für eine effiziente und kosten- sowie qualitätsgerechte Erstellung von Steuerungssoftware im Maschinen- und Anlagenbau geschaffen werden kann.
Entscheidende Verbesserungen werden durch den Einsatz geeigneter, auf die Bedürfnisse im Maschinen- und Anlagenbau angepasster, objektorientierter Methoden erwartet.



